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"Alti Basler Dante", was verbirgt sich hinter diesem Namen?

ABD, Alti Basler Dante, Wageclique syt 1947

Eine Wagenclique die im Jahre 1947 gegründet wurde und sich zu den ältesten Wagencliquen in Basel zählen darf.

Von den etwas mehr als fünfzig Mitgliedern sind ca. fünfundzwanzig aktiv an der Fasnacht beteiligt, sei es beim Wagenbau, Larven kaschieren, Kostüme gestalten usw. An der Cliquensitzung im Herbst, gefolgt von einer Wagenteilnehmersitzung, wird unser Sujet bestimmt. In unserem schönen Cliquenkeller im Bläsischulhaus werden die Aktiven, jeder für sich, so richtig kreativ und zusammen entsteht dann der Wagenaufbau, die Larven, die Kostüme, aber auch Gemütlichkeit wird bei uns gross geschrieben. Am Sonntag vor dem Morgenstraich bildet die Wagen-Vernissage dann den Abschluss der Vorbereitungszeit. Die Arbeit ist getan und alle können stolz auf das schöne Werk sein welches sie am Montag und Mittwoch zum Cortège begleiten.

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Wie wohltuend…

Nachdem sich im Sommer 2018 eine unglaublich unnötige Riesenblase an Vorwürfen zum Thema Rassismus gebildet hatte, ausgelöst durch einen kleinen Studenten der nicht den Mut hatte direkt mit den Cliquen zu sprechen, gab es im Herbst ein starkes Zeichen der Vernunft und Verbundenheit in Form der Verleihung der Ehrung von der Vereinigung „Starke Region“. Hier ein Auszug des Communiqués:

„Anerkennungspreis für eine Starke Region 2018 an die Basler Fasnacht“

„Die Vereinigung für eine Starke Region Basel/Nordwestschweiz hat heute Abend ihren Anerkennungspreis 2018 an die Basler Fasnacht verliehen. Dies in Würdigung der Aufnahme der Basler Fasnacht in die Repräsentative Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit der UNESCO und ihres hervorragenden kulturellen Beitrags, welcher die Region Basel in die ganze Welt hinaus-trägt. Gleichzeitig bewegt die Basler Fasnacht Menschen aus der ganzen Region unabhängig ihres Alters und ihrer sozialen Herkunft und bringt sie auf vielfältigste Art und Weise zusammen…“

Wir glauben auch nicht, dass der Whistleblower-Student genug Mut hätte um sich zum heutigen Zeitpunkt einer offenen Diskussion mit den Beschuldigten zu stellen. Unsere Grossmutter Häägeli, säälig, hätte dazu gesagt: „I wintsch däm Lussbueb e Hals wie ne Gyyraff und all fimpf Centimeter en Angina!“

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Weltkulturerbe „Basler Fasnacht“ – Fluch und Segen zugleich?

blagetteAnfangs Dezember 2017 ging ein freudiger Aufschrei durch die Stadt Basel – zumindest durch die Basler Fasnachtswelt. Hat es doch geklappt mit der ersehnten Aufnahme in die Repräsentative UNESCO-Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit. Erfreulicherweise hat Bundes-Bern die Randregion Basel ausnahmsweise nicht vergessen -wie in so vielem-, sondern in Zusammenarbeit mit dem Fasnachts-Comité und vielen Fasnächtlern, die Kandidatur bei den zuständigen Stellen der UNESCO zur Aufnahme in eben die genannte Liste eingereicht. Im Gegensatz zum materiellen Kulturerbe dem z.B. die Berner Altstadt oder das Benediktinerinnenkloster St. Johann in Müstair angehören, also Räume und Bauten, schaffen es auf die UNESCO-Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit Ausdrucksformen wie etwa Tanz, Theater, Musik und mündliche Überlieferungen sowie Bräuche, Feste und Handwerkskünste. Die Liste wurde mit dem Ziel eingerichtet, das Immaterielle Kulturerbe weltweit sichtbar zu machen und das Bewusstsein um die Vielfalt kultureller Ausdrucksformen

Das immaterielle Kulturerbe „Basler Fasnacht“ soll also weltweit sichtbar gemacht werden. Basel Tourismus ist auf diese Idee bereits aufgesprungen und sieht viel Potential für die Basler Fasnacht auf der touristischen Landkarte. Man wird also die Vermarktung der Basler Fasnacht in noch weiterem Gebieten verstärken. Wenn nun damit zu rechnen ist, dass wir vermehrt Gäste aus China oder dem slawischen Raum begrüssen müssen, ist dann die Basler Fasnacht noch ein bedeutendes kulturelles Ereignis für die Basler Bevölkerung?

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ABD - Fasnacht und Bummel 2018, klein aber fein

Nach dem Umbau des Bläsi Schulhauses selbst wurde um die Fasnacht 2018 auch die Hauswartwohnung, Aula, Schwimmhalle und der Hof um- und ausgebaut.
Nebst einem gestörten Schulbetrieb bedeutete das auch, dass die ABD keinen Wagen auf dem Schulhof bauen konnte, bedingt durch die Bauzäune welche für den Zugang zum Schulhaus und Käller nur einen schmalen Weg freiliessen.

Dies führte dazu dass dies auch im Sujet „ Vo dr Baustell e Gruess, drum geen mir z’Fuess“ aufgearbeitet wurde. Stilgerecht mit Baustellenmaterial auf einem kleinen Zugwäägeli und entsprechendem Charivari - Leuchtwesten machten sich grosse und kleine Danten auf den Weg, bzw. Cortége.

Natürlich zu Fuss…, aber Baustellenarbeiter und -innen sind hart im Nehmen und so ging alles seinen „gewohnten Gang“, wie man in der Galerie betrachten kann.

Auch der Bummel war dementsprechend (damit man im Training bleibt) zu Fuss und mit dem Tram. Einer der Fixpunkte war das Kleiderbügelmuseum an der Birs, wo von Herr Dunkel allerlei Wissenswertes über die gebogenen Werke aus allerlei Materialien und Zeitaltern zu erfahren war. Und nach einem guten z’Mittag in der Hard war das Warteck – Museum bei der Mustermesse nächste Anlaufstelle, wo nebst erzählter Geschichte, Bier und Brezeln auch allerlei Gläser, Humpen, geschichtsträchtigen Leucht- und Reklametafeln auch ein Yysebäänli mit Bierwagen seine Kreise drehte, zur Freude von grossen und kleinen Buben.

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